Doom / Sludge Metal Reviews

Doom und Sludge Rezensionen, Meinungen und Kritiken


Conan - Revengeance

Conan - Revengeance
    Sludge/Doom

    Label: Napalm Records
    VÖ: 29.1.2016

    Bewertung:6/10

„Revengeance“ startet untypisch mit einem flotten Uptempo – zusammen mit dem ultra-fiesen Sludge-Sound klingen CONAN wie eine wildgewordene Mammutherde. Oder eben wie der namensgebende Barbar im Blutrausch.


Baroness - Purple Tipp

Baroness - Purple
    Metal/Progressive/Stoner/Sludge

    Label: Abraxan Hymns/Vertigo
    VÖ: 18.12.2015

    Bewertung:9/10

BARONESS waren gerade dabei, ihr Doppelalbum "Yellow & Green" live in England zu präsentieren, da passierte es: Der Tourbus verunglückte schwer, wie durch ein Wunder überlebten alle Insassen ohne allzu schwere Verletzungen. Monate später entschlossen sich Pete Adams (Gitarre, Gesang) und John Baizley (Gesang, Gitarre) dazu, als Band weiter zu machen. Jetzt, drei Jahre nach dem Unglück, erscheint mit "Purple" endlich ein neues Lebenszeichen. Und was für eins!

Undiluted - The Withering Path

Undiluted - The Withering Path
    Death/Doom-Metal

    Label: STF Records
    VÖ: 30.10.2015

    Bewertung:3/10

UNDILUTED, die hier ihr Debüt „The Withering Path“ vorlegen, sind im Raum Limburg/Lahn ansässig. Dort werden sie auch bleiben, wenn sie nicht das Problem mit ihrem Sänger lösen.


Kingkeporkak - Detachment Tipp

Kingkeporkak - Detachment
    Sludge

    Label:
    VÖ: 30. Juli 2015

    Bewertung:7/10

KINGKEPORKAK (bedeutet „Buckelwal“) aus Prag veröffentlichten mit „Detachment“ im Sommer diesen Jahres ihr Debütwerk – welches eigentlich zu cool ist, um es an dieser Stelle nicht zu besprechen. Deshalb: Besser spät als nie!


Mammoth Storm - Fornjot

Mammoth Storm - Fornjot
    Doom

    Label: Napalm Records
    VÖ: 06.11.2015

    Bewertung:7/10

Bei der heutigen Veröffentlichungsflut ist man immer dankbar, wenn ein Werk hängen bleibt, bei dem nicht nur die Musik, sondern das Gesamtpaket stimmt. Eigentlich wollte ich nur mal in "Fornjot", das Debüt von MAMMOTH STORM auf Napalm Records, rein hören. Wenn ihr dem beachtlichen Erstling der Schweden eure Aufmerksamkeit schenkt, werdet ihr aber schnell feststellen, dass ihr gebannt nicht mehr so einfach davon los kommt.


With The Dead - s/t Tipp

With The Dead - s/t
    Doom Metal

    Label: Rise Above Records
    VÖ: 16. Oktober 2015

    Bewertung:9/10

2015 war für Anhänger der düsteren Slo-Mo-Sounds beileibe kein schlechtes Jahr. Eines der absoluten Highlights steht aber gegen Ende ins Haus: Die neue Formation WITH THE DEAD veröffentlicht ihr selbstbetiteltes Debüt-Album!

Grim Van Doom - Grim Love Tipp

Grim Van Doom - Grim Love
    Sludge Metal

    Label: Aural Attack Productions
    VÖ: 11. September 2015

    Bewertung:9/10

Sludge, der fiese, räudige Bruder des Doom Metal, erfreut sich in den letzten Jahren wieder steigender Beliebtheit. Während die Urväter des Genres – also CROWBAR, DOWN oder EYEHATEGOD – jüngst gezeigt haben, dass sie es immer noch drauf haben und starke Platten veröffentlichen können, gibt es auch in unseren Landen eine ganze Riege junger, hungriger Bands, die mit ihren Debüt-Releases zu überzeugen wussten.

Vermiforme - 3103 Tipp

Vermiforme - 3103
    Sludge

    Label: nicht gesignt
    VÖ: 28. Oktober 2014

    Bewertung:9/10

Der Vermiformis ist der Wurmfortsatz des Blinddarms – und einen treffenderen Bandnamen hätte sich die Truppe aus Uruguay wohl nicht aussuchen können. VERMIFORME tönen wie ein hässlicher Bastard aus AUTOPSY und CROWBAR, gezeugt in irgendeinem dreckigen Raststättenklo. Zu verstehen natürlich in absolut positiver Hinsicht.

Stonegriff - Come Taste The Blood Tipp

Stonegriff - Come Taste The Blood
    Doom Metal

    Label: Metal On Metal
    VÖ: 24. April 2015

    Bewertung:8/10

Das auf Metal der alten Schule spezialisierte Label Metal On Metal hat mit „Come Taste The Blood“, dem Zweitwerk der schwedischen STONEGRIFF, einen echten Leckerbissen für all diejenigen veröffentlicht, die ihre Musik gern langsam, schwer und urwüchsig mögen.

Lucifer - Lucifer I

Lucifer - Lucifer I
    Doom Rock

    Label: Rise Above
    VÖ: 25.5.2015

    Bewertung:5/10

Johanna Sadonis hat sich nach dem Aus von BLACK OATH eine neue Spielwiese gesucht. Deren Name LUCIFER deutet mehr als deutlich darauf hin, dass sie ihrer Richtung treu bleibt: Auch diese Band ist in der Okkult-Rock-Ecke zu Hause.


Valborg - Romantik Tipp

Valborg - Romantik
    Doom / Dark Metal

    Label: Temple Of Torturous
    VÖ: 19.5.2015

    Bewertung:10/10

„Romantik“ ist nicht gerade das Wort, mit dem man VALBORG beschreiben würde, und doch heißt das neue und fünfte Album so. Und es passt wie die Faust auf’s Auge. Denn nach dem kalten „Nekrodepression“ liefern VALBORG ein düsteres, samtweiches Werk ab.


Black Rainbows - Hawkdope Tipp

Black Rainbows - Hawkdope
    Stoner/Psychedelic-Rock

    Label: Heavy Psych Sounds
    VÖ: März 2015

    Bewertung:7/10

Der Bandname BLACK RAINBOWS in Kombination mit dem Albumtitel „Hawkdope“ beantwortet direkt alle Fragen, die man zur stilistischen Ausrichtung der Band haben könnte: Das italienische Trio vereint auf seinem vierten Studioalbum Doom-Elemente von Helden wie Iommi & Co. gekonnt mit coolen 70er-Vibes und -Riffs a lá RAINBOW und LED ZEPPELIN und einer krassen Stone-Schlagseite (inklusive fuzzigen Gitarren und wummerndem Bass) im Sinne von MONSTER MAGNET oder KYUSS – sie selbst bezeichnen ihren Stil als „Heavy Psych“.


Bog Oak - A Treatise On Resurrection And The Afterlife (EP)

Bog Oak - A Treatise On Resurrection And The Afterlife (EP)
    Doom/Crust Metal

    Label: Svart Records
    VÖ: 28.11.2014

    Bewertung:6/10

BOG OAK aus Kalifornien schicken hier ihr erstes Lebenszeichen ins Rennen. Die EP „A Treatise On Resurrection And The Afterlife“ birgt vier schmutzstarrende Knüppel, die Potenzial zeigen.


Apostle Of Solitude - Of Woe And Wounds

Apostle Of Solitude - Of Woe And Wounds
    Doom Metal

    Label: Cruz Del Sur Music
    VÖ: 31.10.2014

    Bewertung:7/10

Schon krass, was in letzter Zeit in dem doch eigentlich so kleinen Nischengenre Doom Metal abgeht – eine gute Veröffentlichung jagt die nächste. Mit APOSTLE OF SOLITUDE steigen allerdings keine Newcomer in den Ring, sondern eine altgediente Band, die neben zwei Alben schon mehrere EPs, Splits und Demos veröffentlicht hat. Jetzt folgt mit „Of Woe And Wounds“ Album Nummer drei der Amis.


Witch Mountain - Mobile Of Angels Tipp

Witch Mountain - Mobile Of Angels
    Doom Metal

    Label: Svart Records
    VÖ: 3.10.2014

    Bewertung:9/10

WITCH MOUNTAIN legen nach. Vor zwei Jahren setzten sie mit „Cauldron Of The Wild“ eine nachhaltige Duftmarke auf der Doom-Landkarte. Mit „Mobile Of Angels“ werden sie ihren Status, zur Crème de la Crème des Genres zu gehören, mindestens festigen – oder an die Spitze aufsteigen.


Ophis - Abhorrence In Opulence Tipp

Ophis - Abhorrence In Opulence
    Doom Metal

    Label: Cyclone Empire
    VÖ: 5.9.2014

    Bewertung:9/10

So soll es sein: Der Schlagzeuger zählt zwischen den Snareschlägen langsam „21, 22, 23“, der Bassist schlägt alle sieben Pfingsten ein tief grollendes D, die Gitarren spielen Melodien aus fünf Tönen. Erst nach gut vier Minuten setzen die Growls ein. Yeah, das ist Doom!


Barbarian - Faith Extinguisher Tipp

Barbarian - Faith Extinguisher
    Speed/Thrash/Death-Metal

    Label: Doomentia Records
    VÖ: 23. Januar 2014

    Bewertung:7/10

Besser spät als nie: Das aktuelle Album von BARBARIAN hat zwar schon ein paar Monate auf dem Kasten, sollte jedoch unbedingt Erwähnung finden. Über das extrem geschmackssichere tschechische Label Doomentia Records veröffentlichen die Italiener bereits ihr zweites Album „Faith Extinguisher“.

Cemetery Fog - Towards The Gates EP

Cemetery Fog - Towards The Gates EP
    Doom-/Death-Metal

    Label: Iron Bonehead
    VÖ: 1.8.2014

    Bewertung:6/10

Beim Label Peaceville hat man den Keller aufgeräumt und dabei diese EP gefunden, die man 1991 dummerweise zu veröffentlichen vergessen hat. Und jetzt sind die Briten CEMETERY FOG längst erfolglos aufgelöst und fast 50. Hätte ich geglaubt, die Geschichte. Wahr ist aber: CEMETERY Fog sind aus Finnland, sehen aus, als hätten sie 1991 maximal Windeln getragen und machen extrem authentisch rückwärtsgewandten Death-Doom.

Eyehategod - s/t Tipp

Eyehategod - s/t
    Doom Southern Sludge

    Label: Century Media Records
    VÖ: 23. Mai 2014

    Bewertung:10/10

Manchmal dauern die Dinge leider ein bisschen länger, so wie dieses Review. Auch EYEHATEGOD haben sich Zeit gelassen und mit dem neuen Werk "Eyehategod" 14 Jahre lang gewartet. Diejenigen unter Euch, die bereits stolze Besitzer der selbstbetitelten Scheibe sind, können sich getrost einer anderen Rezension widmen. Allen anderen empfehle ich, weiterzulesen und sich danach schnellstmöglich das aktuelle Album zu holen.

Begravningsentreprenörerna – s/t 10“ Tipp

Begravningsentreprenörerna – s/t 10“
    Hard Rock

    Label: Ektro Records
    VÖ: 04.07.2014

    Bewertung:8/10

„Bestattungsunternehmer" spuckt Google aus, wenn man sich BEGRAVNINGSENTREPNÖRENA übersetzen lässt. Wirklich sympathisch lässt das die vier Finnen im ersten Moment nicht wirken, das macht aber wirklich rein gar nichts, denn ihr Debutwerk ist unglaublich gut gelungen.
Seite 4 von 10