Black Metal Reviews

Black Metal Rezensionen, Meinungen und Kritiken


Cruachan – Blood For The Blood God

Cruachan – Blood For The Blood God
    Pagan/Folk/Black Metal

    Label: Trollzorn/Soulfood
    VÖ: 05.12.14

    Bewertung:7/10

Schon seit über zwanzig Jahren im Geschäft sind die Iren von CRUACHAN. Das letzte Album vor drei Jahren ging an mir vorüber, doch zuvor überzeugten sie mit einer starken Mischung aus landestypischer Folklore und Black Metal. Genau dies setzen sie auf der aktuellen siebten Scheibe fort.


Taake – Stridens Hus

Taake – Stridens Hus
    Black Metal

    Label: Dark Essence Rec./Soulfood
    VÖ: 12.12.14

    Bewertung:6/10

Vor drei Jahren servierte uns Hoest aus dem hohen Norden ein kaltes Album mit hochkarätigen Gastmusikern und einem überraschend coolen Banjo-Teil. Dieses Mal halfen einige der Live-Musiker der Ein-Mann-Band aus, welche sonst völlig alleine musiziert.
Nun hat der Norweger aus Bergen sein sechstes Album in die Welt hinaus geschickt. Auf dass es uns allen ein bisschen kälter werde.


Thy Darkened Shade - Liber Lvcifer I: Khem Sedjet

Thy Darkened Shade - Liber Lvcifer I: Khem Sedjet
    Black Metal

    Label: W.T.C. Productions
    VÖ: 31.10.2014

    Bewertung:5/10

THY DARKENED SHADE ist ein Haufen technikaffiner Griechen, deren zweites Album „Liber Lvcifer I: Khem Sedjet“ mein erster Kontakt mit ihnen ist. Die Grenze zwischen Black und Death Metal verschwimmt einmal mehr, klar ist aber, dass THY DARKEND SHADE einen durch und durch satanistisch geprägten Ansatz fahren – sie selbst nennen es „Acausal Necrosophic Black Metal“.


Mysticum – Planet Satan

Mysticum – Planet Satan
    Industrial Black Metal

    Label: Peaceville Rec./Edel
    VÖ: 31.10.14

    Bewertung:7/10

Anfang der Neunziger war es in Norwegen sehr dunkel. Da entdeckten MYSTICUM im Genre Black Metal, dass man mit Hilfe von Industrial-Klängen die Sache revolutionieren könnte – und taten dies. Auch wenn ich ganz ehrlich gestehen muss, dass das zunächst an mir vorbeiging. Vielleicht liegt das auch an der Zeitspanne von 18 Jahren, die es dauerte, bis das Trio sich nun wieder zusammenraufte und uns sein zweites Werk präsentieren möchte.


Khold - Til Ends

Khold - Til Ends
    Black Metal

    Label: Peaceville Records
    VÖ: 1.11.14

    Bewertung:6/10

Nach sechs langen Jahren kehren KHOLD auf die Bühnen der Welt zurück, im Gepäck haben sie ihr sechstes Album „Til Ends“. Und um gleich die Spannung vorweg zu nehmen: viel Veränderung hat im schwedischen Lager nicht stattgefunden.

Ordo Inferus – Invictus Et Aeternus

Ordo Inferus – Invictus Et Aeternus
    Death Metal

    Label: Doomentia Rec./Cargo Rec.
    VÖ: 22.09.14

    Bewertung:6/10

Wenn in Schweden 900 Typen eine Death-Metal-Combo als Trio gründen, gibt es anschließend 300 davon. Da eine Band aber zu langweilig wäre, spielt jeder in drei Gruppen und dann gäbe es 900 Bands, also so viele, wie es Typen gibt. Deshalb entstand ORDO INFERUS vor zwei Jahren aus aktuellen oder Ex-Mitgliedern von GODHATE, NECROPHOBIC, EXCRUCIATE und anderen Kapellen. Und hier geht es um ihr Debüt-Album.


Misanthropic Might - Menschenhasser

Misanthropic Might - Menschenhasser
    Black Metal

    Label: Black Skull Records
    VÖ: 12.9.2014

    Bewertung:5/10

Ist es jetzt doof, konsequent oder sogar cool, ein Black Metal-Album „Menschenhasser“ zu nennen? So oder so deutet es an, was drauf ist: kompromissloses Geprügel.


Onheil - Storm Is Coming

Onheil - Storm Is Coming
    Melodic Death Metal

    Label: Cyclone Empire
    VÖ: 5.9.2014

    Bewertung:5/10

ONHEIL – das ist ein Name, der sich mir schon vor ein paar Jahren eingeprägt hat. Cool, irgendwie, trotz der Nähe zu UNHEILIG, aber als Niederländer weiß man vielleicht nicht über jeden Quatsch in deutschen Charts Bescheid. Das erste Album „Razor“ habe ich trotzdem nie gehört. Jetzt lerne ich ONHEIL also mit dem zweiten Album kennen. Besonders beeindrucken kann mich „Storm Is Coming“ aber leider nicht.


Black Twilight Circle - Tliltic Tlapoyauak (V.A.) Tipp

Black Twilight Circle - Tliltic Tlapoyauak (V.A.)
    Black Metal

    Label: The Ajna Offensive
    VÖ: 2.9.2014

    Bewertung:9/10

Gräbt man vom Black Metal-Underground aus noch ein Stück tiefer, stößt man irgendwann auf BLACK TWILIGHT CIRLCE. Das kalifornische Kollektiv besteht aus mehr Bands als Menschen und hat mit „Tliltic Tlapoyauak“ eine Werkschau erstellt. Die Compilation ist sehr anstrengend – und höchst interessant.


Dynasty Of Darkness - Empire Of Pain

Dynasty Of Darkness - Empire Of Pain
    Orchestraler Black/Death Metal

    Label: The Leaders Group
    VÖ: 22.8.2014

    Bewertung:4/10

Was für Spacken: Dass sie ihre ersten Demos dort aufgenommen haben, wo der Nachrichtendienst der Nationalsozialisten seine Zentrale hatte, müssen DYNASTY OF DARKNESS natürlich noch extra betonen. Reicht ja nicht, dass auf dem Pressefoto Blut aus dem Mund läuft, Bandname und Albumtitel denkbar platt sind und die ganze Geschichte mit riesigem Tamtam in die Welt entlassen wird. Auf manche Alben hat man schon keinen Bock mehr, bevor man den ersten Ton gehört hat. Aber angesichts der Besetzung riskiere ich dann doch ein Ohr.

Principality Of Hell - Fire & Brimstone

Principality Of Hell - Fire & Brimstone
    Black Metal

    Label: W.T.C. Productions
    VÖ: 18.8.2014

    Bewertung:6/10

Man muss kein Experte sein um zu merken, worum es hier geht: Wer sich schon beim Cover so deutlich bei VENOM bedient, will das Rad wohl kaum neu erfinden. PRINCIPALITY OF HELL haben erklärtermaßen nur ein Ziel – die Huldigung des Extrem-Metals der 80er.

King 810 - Memoirs Of A Murderer

King 810 - Memoirs Of A Murderer
    Groove Metal

    Label: Roadrunner
    VÖ: 15.8.2014

    Bewertung:6/10

Eine Annäherung an die Band KING 810 geht nur über Flint, Michigan. Flint ist eine abgehängte Stadt der USA, die mit dem Niedergang der örtlichen Wirtschaft in einen Strudel aus Kriminalität, Drogen und Gewalt geraten ist. Heute ist die Kriminalitätsrate von Flint fast viermal höher als im US-amerikanischen Durchschnitt. KING 810 kommen aus Flint, und auf ihrem Debüt „Memoirs Of A Murderer“ erzählen sie von ihrem Leben in der Stadt. Das Album kann also nicht anders sein als hart.

Nachtmystium - The World We Left Behind

Nachtmystium - The World We Left Behind
    Black Metal

    Label: Century Media
    VÖ: 1.8.2014

    Bewertung:7/10

NACHTMYSTIUM sind die derzeit vielleicht wichtigste Band im US-Black Metal. Und das vor allem deshalb, weil die Gruppe um Blake Judd das Genre so sehr gebeugt hat, dass die Bezeichnung Black Metal auf ihre Musik gar nicht mehr zutrifft. Die letzten drei Alben waren Meilensteine harter Musik und haben mit dem Mix aus 70er-Prog, 80er-Wave und 90er-Schwärze Neues geschaffen. Dementsprechend hoch sind die Erwartungen an „The World We Left Behind“, das letzte Album der Band vor der angekündigten Auflösung (die Bandkopf Blake Judd kurz nach Erscheinen dieses Reviews wieder zurückgenommen hat).

Den Saakaldte – Kapittel II: Faen I Helvete Tipp

Den Saakaldte – Kapittel II: Faen I Helvete
    Black Metal

    Label: Agonia Rec./Soulfood
    VÖ: 30.05.14

    Bewertung:8/10

Es war einmal ein Grieche, der in Norwegen lebte. Er spielte in diversen Bands, die sich hauptsächlich mit schwarzen Themen beschäftigten. Sein eigenes Projekt DEN SAAKALDTE wölbte sich aus zu einer Band – und Namen wie Hellhammer (MAYHEM, ex-DIMMU BORGIR etc.) oder Niklas Kvarforth (von SHINING) spielten eine Rolle. Unter vielen Wechseln war Sykelig die einzige Konstante und das dritte Album heißt nun „Kapittel II".


Enthroned – Sovereigns

Enthroned – Sovereigns
    Black Metal

    Label: Agonia Rec./Soulfood
    VÖ: 18.04.14

    Bewertung:7/10

Seit über zwanzig Jahren ist die belgische Institution ENTHRONED auf okkulten Wegen unterwegs. Auch wenn sie mir persönlich noch nicht häufig unter die Lauscher gekommen sind, ist ihr konstant überzeugender Black Metal nicht unbekannt. „Sovereigns" könnte quasi als Jubiläums-Album gelten und ist zeitgleich die Nummer zehn in der Diskographie.


Hrizg – Individualism

Hrizg – Individualism
    Black Metal

    Label: Moribund Records
    VÖ: 23.06.14

    Bewertung:7/10

Spanien ist nicht unbedingt bekannt für düsteren Black Metal, doch Erun-Dagoth von HRIZG war schon in einer Million Bands unterwegs und teilt seine Persönlichkeit zurzeit auf in mehrere Ein-Mann-Projekte. Dabei gibt es von Death über Doom und Pagan bis Black alle möglichen Metal-Arten, auch wenn nicht jede gleich intensiv ausgelebt wird.


Mortualia – Blood Of The Hermit

Mortualia – Blood Of The Hermit
    Depressive Black Metal

    Label: Moribund Records
    VÖ: 23.06.14

    Bewertung:5/10

Shatraug ist Finne. Shatraug macht gerne düstere Musik. Und das schon seit Ende der Neunziger. Dabei tobt er sich in ungefähr drölfzig Bands aus, darunter BEHEXEN, HORNA oder SARGEIST, um nur die bekannteren zu erwähnen. Mit MORTUALIA drückt er seine depressive Seite aus und „Blood Of The Hermit" ist das nochmals veröffentlichte Zweitwerk – entstanden vor vier Jahren.


Agalloch – The Serpent & The Sphere

Agalloch – The Serpent & The Sphere
    Dark Metal / Atmospheric Black Metal

    Label: Eisenwald
    VÖ: 16.05.2014

    Bewertung:8/10

Die inoffiziellen Könige des atmosphärischen Metals AGALLOCH haben nach vier Jahren endlich wieder ein Album rausgebracht und mit „The Serpent & The Sphere“ einen Longplayer der Extraklasse rausgehauen.

Purgamentum - Aschewelt

Purgamentum - Aschewelt
    Black Metal

    Label: Eigenproduktion
    VÖ: 22.2.2014

    Bewertung:5/10

PURGAMENTUM sind reiner Underground und sie haben weder Label noch PR-Agentur im Rücken. Ihr Debüt „Aschewelt“ klingt für eine Eigenproduktion erstaunlich fett – das Album hat auf jeden Fall den richtigen Sound für den direkten, leicht thrashigen Black Metal.

Unlight – Katalyst Of The Katharsis

Unlight – Katalyst Of The Katharsis
    Black Metal

    Label: War Anthem Rec./Soulfood
    VÖ: 25.04.14

    Bewertung:7/10

Seit über anderthalb Dekaden kämpfen die Süddeutschen UNLIGHT auch mit Hilfe von Schweizer Mitstreitern gegen das Licht. Auf ihrem bisherigen Ritt durch die Nacht hinterließen sie fünf höllische Alben und gehen nun nach gut vier Jahren in die sechste Runde.

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