Axel Rudi Pell - Best Of (Anniversary Edition)



Stil (Spielzeit): Melodic Metal (79:23)
Label/Vertrieb (VÖ): SPV/Steamhammer (29.05.09)
Bewertung: Keine Bewertung
Link: http://www.axel-rudi-pell.de
Eine neue Best Of von AXEL RUDI PELL? Gut, "The Wizards Chosen Few" hat nun schon neun Jahre auf dem Buckel, ist als Doppel-CD und mit zwei Bonustracks bestückt aber zumindest eine umfassendere Werkschau als "Best Of (Anniversary Edition)", welches die letzten zehn Jahre mit Johnny Gioeli als Sänger dokumentiert. Dass Pell ein großartiger Gitarrist und Komponist einer Vielzahl von Melodic Metal-Perlen ist, ist schon länger bekannt. Und auch die Hintergrundmannschaft mit Mike Terrana (Drums), Ferdy Doernberg (Keyboards) und Volker Krawczak (Bass) macht seit jeher einen guten Job, genau wie auch Sänger Gioeli. Das zeigen die zwölf enthaltenen Tracks ganz deutlich.

Da gibt es eingängige Rocker der Marke „Rock The Nation", „Carousel" und „Strong As A Rock" genauso wie die Longtracks „The Masquerade Ball" und „Oceans Of Time". Mit „Ain't Gonna Win" hat es allerdings nur ein Song des letzten Albums „Tales Of The Crown" auf diese Zusammenstellung geschafft, und warum zwei Coversongs der Vorzug vor Eigenkompositionen gegeben wird, muss man auch erstmal verstehen. Gerade das U2-Cover „Beautiful Day" ist zwar sehr stark, hat auf einer solchen Compilation meiner Meinung nach aber nicht viel zu suchen. Überhaupt kann man an der Songauswahl meckern, aber imemrhin ist die CD mit über 79 Minuten randvoll ausgefüllt. Rares oder Bonusmaterial sucht man aber vergeblich.

„Best Of (Anniversary Edition)" kann von den Fans getrost links liegen gelassen werden, der Rest bekommt zumindest einen netten Überblick über die letzten 10 Jahre AXEL RUDI PELL. Trotzdem ist man mit „The Wizards Chosen Few" eindeutig besser bedient.
Chrischi

Musik ist immer da. Sie ist ein Geschenk und wird nie vergehen. Sie ist Seelentröster, Stimmungsmacher, Runterbringer, Frustbewältigung, Freiheit und Gefühl. Und weil sie oft genug so unfassbar geil ist, sollten wir drüber reden. 

Stile: Metal und (Hard) Rock in allen möglichen Facetten – von knüppelhart über symphonisch bis vertrackt und balladesk.

Bands: Metallica, Iron Maiden, Bruce Dickinson, Blind Guardian, Avantasia, Helloween, Nightwish, Ayreon, Dream Theater, Lorna Shore, Wintersun, Opeth, Foo Fighters, Pearl Jam, Linkin Park, Motörhead, AC/DC, Rammstein, Armored Saint, Night Demon, Hans Zimmer und so verflucht viele mehr ...

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