Modern Metal / Metalcore Reviews

Modern Metal und Metalcore Rezensionen, Meinungen und Kritiken


August Burns Red - Winter Wilderness (EP)

August Burns Red - Winter Wilderness (EP)
    Metalcore

    Label: Fearless Records
    VÖ: 09.11.2018

    Bewertung:keine

Langsam kommen sie wieder aus ihren Höhlen gekrochen: Die Weihnachtssongs um das berühmt-berüchtigte "Last Christmas“. Wer inzwischen entschieden die Schnauze voll vom WHAM!-Hit an der Supermarktkasse hat, dem bietet sich nun eine echte Alternative: Die "Winter Wilderness“-EP der amerikanischen Metalcore-Formation AUGUST BURNS RED. Wäre da nur nicht der letzte Song der Tracklist – "Last Christmas“ ist einfach überall.


The Disaster Area - Alpha//Omega

The Disaster Area - Alpha//Omega
    Metalcore

    Label: Redfield Records
    VÖ: 23.11.2018

    Bewertung:6/10

Schwarz und Weiß. Freude und Trauer. Leben und Tod. Einsamkeit. Das Leben besteht aus Gegensätzen und genau mit diesen beschäftigen sich THE DISASTER AREA auf ihrem Album „Alpha//Omega“. Dabei ist die Thematik inspiriert von eigenen Erfahrungen – von Krankheit und Verlusten, aber auch von eigenem Erstarken und Mut fassen.


Atreyu - In Our Wake Tipp

Atreyu - In Our Wake
    Modern Metal

    Label: Spinefarm Records UK
    VÖ: 12.10.2018

    Bewertung:8/10

ATREYU wagen sich mit "In Our Wake" definitiv auf die nächste Stufe. Weg von den kleinen Bühnen, stramme Marschrichtung ins Stadion. Dabei umschiffen die Amerikaner (wieder) gekonnt die üblichen Stolperfallen. Trotz aller Eingängigkeit klingen die 12 Songs nicht plump oder anbiedernd, kleine Überzuckerungen hier und da fallen nicht weiter ins Gewicht. Das liegt zu einem an den wirklich sehr guten Kompositionen und zum anderen an der angenehm kratzigen Stimme von Alex Varkatzas. Besonders mitreißend ist aber das enorme Selbstbewusstsein der Band. "In Our Wake" ist kein Versuch, sondern der nächste logische Schritt.


Amaranthe - Helix Tipp

Amaranthe - Helix
    Modern Melodic Metal

    Label: Spinefarm Records / Noisolution
    VÖ: 19.10.2018

    Bewertung:8/10

Wenige Bands werden in der Metalszene so kontrovers diskutiert, wie die schwedischen Melodic-Metaller von AMARANTHE. Von abschätzigen Kommentaren, ob des poppigen Gesamtsounds, bis hin zu sexistischen Verunglimpfungen durfte das Sextett schon alle erdenklichen Negativerlebnisse über sich ergehen lassen, welche anonyme Internetnutzer für verhasste Prominenz in petto haben. Nichtsdestotrotz halten die Schweden stur und stolz an ihrer ureigenen Mischung aus Pop und Metal fest, welche inzwischen eine ganze Heerschar an Szenenewcomern inspiriert. Das neue Album "Helix“ stellt dabei keine Ausnahme dar.


Annisokay - Arms Tipp

Annisokay - Arms
    Metalcore

    Label: Arising Empire
    VÖ: 17.08.2018

    Bewertung:9/10

Im Jahre 1987 fragte Michael Jackson im Song „Smooth Criminal“, ob „Annie“ ok ist. 20 Jahre später nahm sich eine junge Band aus Halle (Saale) der Frage an und gab mit ihrem Bandnamen zugleich die Antwort, ANNISOKAY war geboren. Die fünf Jungs aus Sachsen-Anhalt widmen sich musikalisch allerdings einer härteren Gangart als der King of Pop und lieferten mitte August mit "Arms" ihr viertes Album ab.


Revaira - In Between Tipp

Revaira - In Between
    Modern Metalcore

    Label: Redfield Records
    VÖ: 17.08.2018

    Bewertung:8/10

Das Leben ist ein ständiges Auf und Ab. Wenn man glücklich ist und denkt, dass nichts diesen Zustand ändern könnte, kann ein kurzer Augenblick, ein Schicksalsschlag oder ein Zufall, vielleicht sogar ein Missgeschick das Blatt wenden, und glaubt mir – man kann wirklich sehr tief fallen. Die Kunst ist es nun, aufzustehen und sich eben nicht in seinem Selbstmitleid zu suhlen.


A Feast For Crows - Let The Feast Begin (EP Re-Issue) Tipp

A Feast For Crows - Let The Feast Begin (EP Re-Issue)
    Trancecore

    Label: self-released
    VÖ: 11.05.2018

    Bewertung:9/10

In meiner bisherigen Musikjournalistenkarriere (insofern man das hier so nennen kann) ist mir noch nie ein so tragischer Fall unter die Griffel gekommen, wie A FEAST FOR CROWS, eine Trancecore-Band aus der bayerischen Hochburg München.


Between Oceans - Oxymoron

Between Oceans - Oxymoron
    Metalcore

    Label: Prime Collective
    VÖ: 04.05.2018

    Bewertung:5/10

Für einen Musikredakteur gibt es quasi nichts Schöneres, als eine CD zugeteilt zu bekommen, deren Titel allein schon genug Stoff für eine passende Einleitung bietet. Ein Oxymoron ist nämlich – na, wer hat im schulischen Deutschunterricht nicht geschlafen? – ein rhetorisches Stilmittel, bei der eine Formulierung durch sich selbst widersprechende Begrifflichkeiten geschaffen wird. Der "stumme Schrei“ ist das vielleicht bekannteste Beispiel und diente jedenfalls in der Schulzeit des hiesigen Schreiberlings als Merkhilfe. Und tatsächlich eignet sich diese Figur auch, um die Musik der Dänen von BETWEEN OCEANS zu beschreiben.


Our Last Oath - Revival (EP)

Our Last Oath - Revival (EP)
    Metalcore

    Label: Eigenproduktion
    VÖ: 10.04.2018

    Bewertung:7/10

Lange Zeit war es ruhig bestellt um das schwäbische Quintett OUR LAST OATH, dessen Musik irgendwo zwischen Metalcore und Melo-Death anzusiedeln ist. 2011 gegründet, veröffentlichte die Formation um Robin Khorrami und Fabian Bauer zwar schon bald eine erste EP ("Distance“), litt in der Folge allerdings stark unter dem sich im Underground rasch drehenden Besetzungskarussell. Nachdem die Schwaben vor ein paar Jahren endlich ein beständiges Line-Up finden konnten, kehren OUR LAST OATH nun mit ihrer neuen EP "Revival“ aus der Versenkung zurück.


The Plot In You - Dispose

The Plot In You - Dispose
    Metalcore

    Label: Fearless Records
    VÖ: 16.02.2018

    Bewertung:7/10

„Metalcore existiert nicht ohne die ganzen Breakdowns, die die ganzen Emotionen wegnehmen!“ Das oder so etwas Ähnliches wird man bestimmt irgendwann von einem Metalcore-Widersacher gehört haben. THE PLOT IN YOU zeigen mit ihrem neuesten Album „Dispose“, dass es auch anders geht.


I Promised Once - Salvation

I Promised Once - Salvation
    Metalcore

    Label: Needful Things Records / Tragic Hero
    VÖ: 23.02.2018

    Bewertung:6/10

Mit I PROMISED ONCE veröffentlicht eine Band ihr neues Album, welche schon allein mit ihrer Besetzung für Aufsehen sorgt. Zwar sind international besetzte Bands im Zeitalter der Globalisierung längst keine Seltenheit mehr, jedoch lässt sich die Anzahl deutsch-japanischer Formationen an einer Hand abzählen. Dafür steht die japanische Metalszene einfach zu weit im Abseits, auch wenn die Bandszene dort einiges zu bieten hat. Ob I PROMISED ONCE auch dazugehören, haben wir im Review herausgefunden.


MyChildren MyBride - Vicious World

MyChildren MyBride - Vicious World
    Metalcore

    Label: eOne/SPV
    VÖ: 13.10.2017

    Bewertung:3/10

Nach einer langen Pause von fünf Jahren sind MYCHILDREN MYBRIDE zurück mit ihrem neuen Album „Vicious World“, und außer einem Labelwechsel zu eOne hat sich auch das Line-Up drastisch verändert: Die Band besteht nur noch aus zwei Mitgliedern und dem Gastsänger Matthew Hasting (THE WORD ALIVE), der die Songs mit seinen Cleanvocals untermalt.


Brutal Vision Sampler Vol.3

Brutal Vision Sampler Vol.3
    Modern Metal

    Label: Noizgate Records
    VÖ: 10.11.17

    Bewertung:6/10

Zum dritten Mal veröffentlicht das Bielefelder Label Noizgate Records seinen Sampler "Brutal Vision". Diesmal unter dem Motto "Core in the name of love". Wie die letzten Jahre auch, befinden sich auf dem Sampler einige Deafground und Noizgate Records Künstler.


August Burns Red - Phantom Anthem Tipp

August Burns Red - Phantom Anthem
    Metalcore / Prog

    Label: Spinefarm
    VÖ: 06.10.17

    Bewertung:9/10

AUGUST BURNS RED sind eine dieser Bands, die ich immer nebenbei mitbekommen habe. Immer mal wieder einen Song gehört, ein Video gesehen und auch mal live auf einem Festival gesehen. Ich mochte die Musik immer sehr, habe mich aber irgendwie nie weiter mit ihnen beschäftigt. Und die neue Platte zeigt mir jetzt ganz klar auf, dass dies ein Fehler war.


Eskimo Callboy - The Scene

Eskimo Callboy - The Scene
    Trancecore / Electro Metal

    Label: Century Media
    VÖ: 25.08.2017

    Bewertung:5/10

Hach ja, die ESKIMO CALLBOYs sind wieder zurück – doch wie das Cover der neuen Platte sowie die neuen Frisuren zeigen, hat sich bei den sechs Castrop-Rauxelern so einiges verändert.


Alazka - Phoenix Tipp

Alazka - Phoenix
    Metalcore / Post-Hardcore

    Label: Arising Empire / Nuclear Blast / Warner
    VÖ: 01.09.2017

    Bewertung:9/10

Phönix aus der Asche: Die deutsche Metalcore-Band ALAZKA zeigt sich auf ihrem Debütalbum runderneuert und nimmt den Thron des melodischen Metalcores ins Visier.


Traveller - Hourglass EP

Traveller - Hourglass EP
    Metalcore

    Label: DIY
    VÖ: 08.04.17

    Bewertung:6/10

Musikalische Vorbilder zu haben, ist nichts Verkehrtes. Allerdings sollte man sich irgendwann ein wenig auf Distanz zu ihnen begeben. Ansonsten wir man halt immer mit seinen Helden verglichen werden – und dabei nicht den Kürzeren zu ziehen, ist in den meisten Fällen gar nicht mal so einfach.


Motionless In White - Graveyard Shift

Motionless In White - Graveyard Shift
    Metalcore

    Label: Roadrunner Records
    VÖ: 05.05.2017

    Bewertung:7/10

Wenn man immer dasselbe macht, weil man weiß, dass die Fans so etwas mögen, ist man auf der sicheren Seite. Wenn die Band aber schon seit über zehn Jahren existiert, wird das dann doch ziemlich langweilig und es muss Neues geschaffen werden, experimentiert werden. Und genau das hat Chris Motionless mit seiner Band MOTIONLESS IN WHITE auf dem neuen Album „Graveyard Shift“ umgesetzt.


As I May - Speak No Evil

As I May - Speak No Evil
    Metalcore mit Heavy Metal-Einflüssen oder Heavy Metal mit Metalcore-Einflüssen

    Label: Self-production
    VÖ: 31.03.2017

    Bewertung:7/10

„Metal is like an apple – no one likes the core.“ Diesen Satz hört man sehr oft von klassischen Metallern, doch mit dem Debüt „Speak No Evil“ von AS I MAY könnte man eventuell sogar den dickbäuchigen, haarigen Glatzkopf in seiner Metalkutte vom Gegenteil überzeugen.


XtortYa - s/t

XtortYa - s/t
    Crossover (Hip-Hop & Metal)

    Label: Bleeding Nose
    VÖ: 31.03.2017

    Bewertung:6/10

Crossover als Mischung aus Hip-Hop und Metal macht in der Regel eigentlich immer Spaß. Das ist auch bei XTORTYA der Fall, doch der Musikstil lässt sich nicht so einfach auf die umfassenden Begriffe „Hip-Hop“ und „Metal“ beschränken. Ein wahrer Metalhead wird vielleicht etwas Zeit brauchen, um sich an die Musik zu gewöhnen, aber ich muss sagen, dass ich in XTORTYA bekannte Musik gefunden habe und daher leicht den Einstieg finden konnte.

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